Rosi Ulrich

Künstlerische Leitung

Rosi Ulrich arbeitet als Dramaturgin, Autorin und Regisseurin. Sie war u.a. am Deutschen Theater in München, im Kulturmanagement in Stuttgart, als Dramaturgin am Schauspiel Essen und dem theater der keller tätig. Seit 1996 arbeitet sie als Theaterleiterin (Trash Theater Köln 1996-2000 / theater-51grad Köln/Berlin 2001-2018 / seit 2019 WEHR51),  1997 Co-Leitung des 9. Sommertheaters Wadgassen / 2000 und 2002 Programmleitung des Festivals "Kultur vom Rande" Reutlingen. 2004 Gründungsmitglied der Freihandelszone - Ensemblenetzwerk Köln. Gründungsmitglied des Interessensverbands plattform kölner theater e.V. 2007 Umzug nach Berlin, Arbeitszentren sind Berlin und Köln.

Erarbeitung von Theaterfassungen wie "Trainspotting" (1996) und "M - ein Theaterkrimi" (1998), Konzeption von theatralen Spielformen, wie "...und am 7. Strom liegt Onassis - eine theatrale Reiseführung" (2003), "Erotic Zones - ein theatrales Fest der Sinne" (2005) oder "Dorthin wo Milch und Honig fliessen - ein moblier Audiowalk mit Fluchtgeschichten und realen Begegnungen"  (2015/16) und Stückfassungen wie "MERRY-GO-ROUND - eine deutsch-bulgarische Familien-Saga" (2014/15), "ERSCHÖPFTE DEMOKRATIE" (2016), "THE INFLUENCER - ein Cyber-Thriller" (2018) und für Formen des 'Neue Musik' Theaters wie "Transfleisch" (2013), "format BLACKBOX: ein Cyber-Märchen über Digitale Überwachung" (2016) und "BLUR - 6 Miniaturen zur Unschärfe" (2017/18), das auch als theatrale VR-Installation zu sehen ist. Als Dramaturgin für Tanztheater arbeitete sie mit Helena Waldmann, MOUVOIR/Stephanie Thiersch und Yui Kawaguchi u.a. "andropolaroid" (Kölner Tanzpreis 2010) und "MUGEN" (2019). Zusammenarbeit mit Karin Frommhagen und Charlott Dahmen für in:takt e.V., sowie für Scharpff&Team ("Ameisenreport" und "mapping susan sontag"). "mapping susan sontag" wurde 2014 im rbb Kulturradio als Hörspiel ausgestrahlt. Seit 2012 intensive Zusammenarbeit mit der Regisseurin Andrea Bleikamp und dem wehrtheater (u.a. für die UA von "Schneeschuhhasen im Glas", "Rockaby", "HEROES"). Aus dieser Zusammenarbeit geht schließlich Ende 2018 das gemeinsam geführte WEHR51 hervor. Für THE INFLUENCER schrieb sie den Hörspielpart und erstellte für IS deutsche Räuber im Dschihad die Textfassung.

Daneben Konzeption von theatralen Ausstellungsformen wie "morgengrauendämmerung" und "Baghdad 04.04. - eine Video-Text-Installation". Textfassung für zwei Kurzfilme mit Animationen von Hamid Suleiman für die Tischtennisweltmeisterschaft 2017. 1995 erschien ihr Reiseführer "Sahara". 2011 erhielt sie ein Stipendium der Film und Medien Stiftung NRW zur Erstellung des Hörspiels "Seegang ins Ungewisse" und 2014 ein Austauschstipendium des Künstlerhaus Lukas nach Klaipeda, Litauen. Produktionen, in denen Sie mitwirkte erhielten Preise, wie den Preis der Heidelberger Theatertage, dem Kölner Tanzpreis, sowie Nominierungen und Einladungen zu Festivals.

 

 

Andrea Bleikamp

Künstlerische Leitung

arbeitet als Regisseurin/Dramaturgin für Theater, Site-specific Projekte und Tanz sowie als künstlerische Leitung des wehrtheater seit 2009, und des in 2010 gegründeten Kindertheaters, wehrli-das kleine wehrtheater. Gemeinsam mit drei Partnern gründete sie 2006 den Raketenklub, der die Punk-Rock-Szene mit experimen­tellem Theater verbindet. 2011 gründet sie wehrli, das kleine wehrtheater. Sie studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie und war als Regie­assistentin/Regisseurin an den Bühnen der Stadt Köln tätig. Als Grenzgängerin zwischen den Disziplinen entstehen in ihren Produktionen Stücke, die selbst entwickelt und gemeinsam mit Künstlern verschiedener Bereiche in einem kreativen Prozess erarbeitet werden. Diese rhythmisch, musikalisch, sprachlich genau gearbeiteten Textcollagen mit Video – Musik - und Performance Elementen, entziehen sich einer festgelegten Zuordnung und finden basierend auf einer Idee ihre Form.

Die Produktionen sind mehrfach nominiert und ausgezeichnet und werden auf Gastspielen und verschiedenen Festivals gezeigt: 2012 wird die Uraufführung „Schneeschuhhasen im Glas“ für den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis nominiert. Rockaby: Nominierung Kölner Tanzpreis 2015, Eröffnung des Dansmaand 2016 , Theaters Shouwburg Tilburg, 2016 Street art Festival Capdepera Mallorca; „fight or flight“ eröffnete im Oktober 2016 das Leipziger Tanztausch-Festival; 2017 wurde Andrea Bleikamp mit „Caput VIII - Heine in Müllem, eine theatrale Stadtteilbe­gehung“ ein Koproduktions­projekt von districtneun, wehrtheater und Raketenclub mit dem Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater in Köln ausgezeichnet. Seit 2012 verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Rosi Ulrich und dem theater-51grad. 2016 entstand „ERSCHÖPFTE DEMOKRATIE“, ein Theaterabend als angewandte Utopie­forschnung am Max-Planck-Institut, der für große Beachtung sorgte und seither in Köln, Berlin und München gespielt wurde. 2017 folgte „BLUR“, 6 musikalische Miniaturen zur Unschärfe und „THE INFLUENCER“. 2019 Fusion zum WEHR51. Es entstehen: „IS deutsche Räuber im Dschihad“ (Kölner Theaterpreis 2020) und die Tanzperformance „FRACTURA“ (1. Preis des KunstSalon Theaterfestivals).

 

 

Sergej Maingardt

Musik / Sound

Sergej Maingardt arbeitet als Komponist, Musikproduzent und Tontechniker in unterschiedlichen Bereichen. Er schloss sein Studium der angewandten Wissenschaften mit dem Bachelor in Medientechnologie ab und mit dem Master in Medien- und Kulturanalyse an der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf. Er studiert elektronische Komposition bei Professor Michael Beil an der Universität für Musik und Tanz in Köln. Das Spannungsfeld zwischen seinen Arbeiten als Komponist und als Wissenschaftler ist ein wichtiger Aspekt in seinem musikalischen Werk. Seine Arbeit ist genauso von modernen Technologien beeinflusst wie ihr Einfluss auf die menschliche Wahrnehmung. In seinen Arbeiten untersucht er die Grenzen ästhetischer Prinzipien zeitgenössischer Musik wie auch die von akustischer Wahrnehmung. Zu seinen Arbeiten gehören Stücke für Audiotape, für akustische Instrumente und Live-Elektronik. Neben seinen eigenen Projekten arbeitet er mit Videokünstlern, Choreografen und Popkünstlern zusammen. Seine Arbeiten wurden gespielt: Donaueschinger Musiktage 2012, Bundeskunsthalle (Bonn, Germany), Acht Brücken Festival (Cologne, Germany), Next_generation_4.0 (Center for Art and Media, Karlsruhe, Germany), In Front (Aachen, Germany), Audio Art Festival (Krakau, Poland), Now & Next (tanzhaus NRW, Düsseldorf, Germany). 2013 begann mit TRANSFLEISCH Sergej Maingardts Zusammenarbeit mit Rosi Ulrich und in deren Folge mit Andrea Bleikamp und Jens Standke.

 

 

Sibin Vassilev

Musik / Sound

war Anfang der 90er Jahre in der Musikszene Sofias aktiv. Unter anderem spielte er bei den Rag Dolls. Während seines Studiums in Berlin entwarf er diverse Klanginstallationen beispielsweise für die Pavillons der Republik Benin und der Republik Côte d'Ivoire auf der EXPO 2000. Seit 2003 produziert er zunehmend Musik/Sound Design für Theater und Multimediaperformances u.a. für post theater (Heavenly Bento, 2004; Cell Out [SkinSITEs v. XI], 2008) oder Grips Theater (B-Jugend, 2007) in Berlin. Für den Eingangsbereich der Ausstellung Die Sprache Deutsch (Deutsches Historisches Museum Berlin, 2009) entwarf er die Klanginstallation Tonschleuse. Zusammenarbeit mit Venelin Shurelov und dem SubHuman Theatre u.a. 2011 für die Performance Man Ex Machina, die auf dem Internationalen Theaterfestival in Varna, Bulgarien, uraufgeführt wurde. Er arbeitete bereits für die Tanzproduktionen "andropolaroid" (Kölner Tanzpreis 2010) und "andropolaroid 1.1" (2016), "Bubble Boxing" 2011/12 und in der deutsch-bulgarischen Produktion "MERRY-GO-ROUND" mit dem theater-51grad und Rosi Ulrich zusammen. www.semantics-of-sound.com

Jens Standke

Videokunst - VR-Animation

Jens Standke studierte von 2008‐2013 an der Kunsthochschule für Medien Köln „mediale Künste“ und erhielt 2013 das Diplom mit Auszeichnung. Seine Arbeiten thematisieren meist ein mediales Paradox der Zeitwahrnehmung: In statischen und bewegten Bildern, als Skulpturen oder als Installationen wird das Verhältnis von Aufzeichnungsprozessen und deren Abbildungen befragt. Die Arbeiten setzen an, wenn zeitliches Nacheinander zum räumlichen Nebeneinander verbildlicht wird. Seine Abschlussarbeit Vinylaktiten/Vinylagmiten wurde mit dem Kölner Design Preis 2013 ausgezeichnet. Weitere Projekte wurden im Museum für Angewandte Kunst Köln, beim European Media Art Festival, im Skulpturen Museum Marl/Marler Medienkunstpreis, bei »critical make« im Haus der elektronischen Künste Basel, in der Kunsthalle Düsseldorf oder beim Open Source Festival (Düsseldorf) präsentiert. Galerie-Ausstellungen fanden in das esszimmer, Bonn, in der SEA Foundation, Tilburg (NL) oder in der Galerie ampersand, Köln statt. Andere Filmprojekte wurden u.a. im Filmprogramm der Ars Electronica (Linz, AT) gezeigt oder im Fernsehen (bayernAlpha) ausgestrahlt. Seit 2015 arbeitet er als Videokünstler zusammen mit den Kollegen des jetzigen WEHR51-Teams an den Produktionen DateMe; Format Blackbox; Fight or Flight; BLUR – 6 Miniaturen zur Unschärfe; HEROES; BLUR – theatrale VR-Installation. In den letzten Jahren widmet er sich verstärkt der VR- und 360°-Video-Kunst

 

 

Bibiana Jiménez

Tanz - Choreographie

Bibiana Jiménez aus Bogotá (Kolumbien) studierte Bühnentanz, Tanzkomposition und Schauspiel in Bogotá. Sie tanzte als Solistin beim Choreographischen Theater von Johann Kresnik u.a. in Bogotá, Berlin, den Salzburger Festspielen, dem Schauspiel Hannover und am Theater Bonn. Darüber hinaus tanzte sie für Reinhild Hoffmann für die Kulturhauptstadt Graz und die Ruhr-Trienale sowie für Susanne Linke in Bonn. Aktuell ist sie Gasttänzerin für das WEHR51 (zu sehen in "Rockaby" und "HEROES"), Performance 687, Bodytalk, Angie Hiesl.

Seit 1996 ("Momentos" Museum für Allgemeine Kunst Barranquilla) erarbeitet sie eigene Choreografien, die sich mit dem Blick auf die Frau, die soziale Gleichheit und die Geschlechter Gerechtigkeit auseinander setzt. 2009 initiierte sie mit dem Ifz Bonn ein integratives Tanztheater Projekt und kreiert sozialpolitische Stücke wie "SALIDA", "Frauen Portäts" u.a. 2015 gründet sie das -XX-TanzTheater in Köln. Es verfolgt einen interdisziplinären und experimentellen Ansatz und zeigte bisher 2 Teile der "XX Trilogie". http://www.bibiana-jimenez.de/

 

 

Kerstin Unger

Video - Animation

Kerstin Unger schloss ihr Studium der Audiovisuellen Medien an der Kunsthochschule für Medien Köln 2008 mit dem Schwerpunkt experimentelle Animation ab. Der Puppentrickfilm „Moirai“, den sie zusammen mit Jasper Diekamp realisiert hat, lief erfolgreich auf zahlreichen internationalen Festivals und spielte 2 Preise ein. Neben Lehraufträgen an der KHM produzierte sie weitere Animationsfilme. Für das Berliner Posttheater „I in Wonderland“ realisierte sie eine 360Grad Animation und für „Heine in Müllem“ mit der Produktion distrikt9 entstanden animierte Backdrop-Projektionen.

Katarina Caspersen

Zeichnung

hat einen Bachelor- und Master-Abschluss in Illustration und Grafikdesign mit dem Schwerpunkt Szenografie der Osloer Akademie der Künste. Sie arbeitet mit Szenografie und Illustration sowohl für eigene Projekte als auch als freie Mitarbeiterin im Bereich Theater, Tanz, Ausstellungen etc. Auswahl Projekte:
Szenografie für die Performance PMSH2, Ravnedans in Kristiansand, Szenografie und Gastdozent an der Osloer Akademie der Künste, Dekoration der Universitätsbibliothek Blindern, Mittagessen mit Kultur bei UiO, Tanzperformance mit Live-Zeichnung, Visuals während eines Konzerts im Vega Kulturhus, Oslo
https://katarinacaspersen.no

 

 

Claus Stump

Bühne - Kostüm

studierte bis 1999 Bühnenbild und Kostümbild an der Akademie der Bildenden Künste / Toneelacademie in Maastricht. Seitdem arbeitete er freiberuflich für zahlreiche Schauspiel-, Musiktheater- und Tanzproduktionen als Ausstatter. Wichtige Stationen waren u.a. das Schauspielhaus Köln (Geist, Mordslust, Jeffrey), Theater Lübeck (Finnisch, Kopenhagen), Theater Ulm (Orfeo), Oper Wuppertal (Arabella, Peter Grimes, Griechische Passion), die Schlossoper Haldenstein (Figaros Hochzeit, Barbier von Sevilla), das Stadttheater Bremerhaven (Katze auf dem heißen Blechdach), die Deutsche Oper am Rhein (Voices Borrowed) und die Deutsche Oper Berlin (Kannst Du pfeiffen, Johanna?). Zudem stattete er zahlreiche Produktionen für Pretty Ugly Tanz Köln, das Ballett Pforzheim, die Burgfestspiele Bad Vilbel und das N.N. Theater Köln und das kölner Wehrtheater aus. 2004 gründete er das Theater Mixx. Seit 2010 arbeitet Claus Stump zudem als Dozent für die EcosignAkademie und die Toneelacademie Maastricht, wo er auch von 2011 bis 2014 Koordinator der Studiengänge Bühnenbild und Kostümbild war. Claus Stump ist neben seinem Beruf als Ausstatter leidenschaftlicher Tänzer (authentische Bewegung) und Puppenspieler. https://www.claus-stump.de

Paula Noller

Kostüm

Schloss 2018 die Ausbildung zur bekleidungstechnischen Assistentin ab und studiert seitdem an der Hochschule Niederrhein den Bachelor Design Ingenieur mit dem Schwerpunkt Mode. Das Studium kombiniert die Gestaltungskompetenzen des Design mit dem technischen Know-How der Bekleidung-/Textilproduktion. Erste Erfahrungen im Theater sammelte sie 2018 während einer Kostümassistenz bei dem Stück Die Psychonauten: Asche. Darauf folgte 2019 das Kostümbild der Produktion Singletreff an der Volksbühne Berlin und 2020 des Kindertheaters Besuch im Druntenunten.

 

 

 

Sara Blasco Gutiérrez

Tanz - Choreographie

Die spanische Tänzerin und Choreographin wurde in Valencia geboren. Sie studierte zeitgenössischen Tanz am dortigen Konservatorium für Musik und Tanz. Gleichzeitig schloss sie ein Bachelorstudium in audiovisueller Kommunikation an der Polytechnischen Universität ab. Seit 2011 tanzt Sara Blasco Gutiérrez an der Deutschen Oper am Rhein und am Theater Bonn. Neben Ihrer Tätigkeit an der Oper ist Sara Blasco Gutiérrez als freie Tänzerin in verschiedenen Kompanien in NRW aktiv. Außerdem hat sie bereits in mehreren Stücken als choreographische Assistentin gearbeitet und selber Stücke choreografiert

 

 

 

Lisa Hellmich

Tanz

Lisa Hellmich ist als freiberufiche Tänzerin in NRW tätig. Sie arbeitete unter anderem mit Choreograph*innen wie Marie-Lena Kaiser, Cie. Willi Dorner, Horacio Macuacua und Ann Van Den Broek zusammen. Seit Juni 2020 ist sie als Aushilfe im Freiraum der Ben. J. Riepe Kompanie tätig. Neben dieser Arbeit studiert sie im Master Bewegungskomposition mit dem Schwerpunkt Notation und Analyse an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Dort absolvierte sie auch im Juni 2019 ihr Bachelorstudium in Contemporary Dance. Während des Studiums verbrachte sie ein Erasmus-Auslandssemester an dem Conservatoire National Superieur Musique et Danse, in Lyon. Im Jahr 2018 machte sie eine Ausbildung in der systematischen, gesamt körperlichen Trainingsmethode Pilates. Nach dem Abitur studierte sie an der Heinrich-Heine-Universität Psychologie.

 

 

Silvia Petrova

Produktionsleitung / Akquise

Silvia Petrova schloss ihre Studien in Medienwissenschaft in Bonn sowie Soziologie und Theater-, Film und Fernsehwissenschaft in Köln jeweils mit dem Magister ab. Sie war als Regie­- und Dramaturgieassistentin an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern, unter anderem in Köln, Osnabrück, Bonn, Berlin und Hannover sowie in diversen Produktionen der freien Szene engagiert. Darüberhinaus war sie von 2008 bis 2013 in der Abteilung für Hörspiel und Feature beim Westdeutschen Rundfunks als Regieassistentin tätig. Für das Performancekollektiv SIGNA übernahm sie für die Produktionen Club Inferno an der Volksbühne Berlin und Schwarze Augen, Maria am Deutschen Schauspielhaus Hamburg die Produktionsleitung. Des Weiteren ist Silvia Petrova als Kulturvermittlerin zwischen Deutschland und Bulgarien in verschiedenen Arbeitsfeldern tätig und  in mehreren deutsch-bulgarischen Theaterprojekten involviert. Sie ist Mitbegründerin und Kuratorin der Sommerakademie für dramaturgisches Schreiben in Gabrovtsi, Bulgarien.

 

Asta Nechajute

Schauspielerin

studierte an der Litauischen Akademie für Musik und Theater und an der Theaterakademie Köln. Sie arbeitete als freie Schauspielerin in verschiedenen Produktionen wie z.b. in Elfriede Jelinke „Ein Sportstück“ am schauspielfrankfurt. In Köln ist sie in verschiedenen Produktionen den nö theaters wie „V wie Verfassungsschutz“ und „A wie Aufklärung“ in der Regie von Janosch Roloff zu sehen. Unter der Regie von Andrea Bleikamp spielte sie in „Mein eigen Fleisch und Blut – Teil 2: Mütter und Töchter“.

Lucia Schulz

Schauspielerin

studierte Schauspiel in New York, Uruguay (Südamerika) und Köln, wo sie 2014 mit Diplom abschloss. Im selben Jahr wurde sie als beste Nachwuchsdarstellerin an Kölner Bühnen mit dem "Puck" ausgezeichnet. Seither spielt sie bundesweit und international in unterschiedlichsten Produktionen und Genres. Darunter Shakespeares "Hamlet", "Ein Sommernachtstraum" oder "Titus Andronicus", musikalische Stücke wie die "Dreigroschenoper" oder "Marilyn Monroes letztes Band", oder auch politische Stücke wie "Inside AfD" und "A wie Aufklärung".

Fabian Kuhn

Schauspieler

studierte an der IAF Internationale Akademie für Filmschauspiel in Köln, wo er 2018 seinen Abschluss machte. Erste Erfahrungen machte er auf der Bühne machte er 2007 - 2008 am Stadttheater Pforzheim, u.a. in Krabat.

Anna Möbus

Schauspielerin

absolvierte 2013 ihr Schauspieldiplom an der Alanus Hochschule in Bonn. Bereits während ihres Studiums spielte sie in diversen Produktionen am Theater Bonn. Seit Abschluss ihres Studiums arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin für Theater und Film (u.a. am Kleinen Theater Bad Godesberg, Eurotheatercentral Bonn, Grenzlandtheater Aachen, Theater am Sachsenring Köln, Sorbisches National Ensemble Bautzen, Theater La Lune Dresden, Theater Wechselbad Dresden, Theater Bonn, SAT1). Ihr Solostück PEEPSHOW wurde 2014 zum Kaltstart Festival nach Hamburg eingeladen. Seit 2014 ist sie zudem als Dozentin für Schauspiel tätig (u.a. an der Alanus Hochschule, Volkshochschule Bonn, Alanus Werkhaus) und ist seit 2020 Mitgründerin und Leiterin der Akademie für angewandte Schauspielkunst Bonn. VIRTUAL BRAIN ist ihre erste Produktion für das WEHR51. www.annamoebus.de

 

 

 

Franziska Schmitz

Schauspielerin

Nach ihrem Studium an der Alanus Hochschule ging sie ins Festengagement am Jungen Ensemble Stuttgart. Seit 2017 ist sie als freischaffende Schauspielerin, Sprecherin und Performerin unterwegs. Sie ist neugierig auf das Abseits der großen Theaterbühnen und das Verbinden der unterschiedlichen Sparten. In den Städten Stuttgart, Mannheim und Köln arbeitet sie für und mit: Freies Werkstatt Theater Köln, Kimchibrot Connection, WEHR51, Videokiosk, Theater Junges Ensemble Stuttgart in Kooperation mit backsteinhaus produktion, dem Citizen.Kane Kollektiv Stuttgart, SWR, Theaterhaus Mannheim, dem EinTanzHaus Mannheim, La_Trottier Dance, KUENDAproductions, Tebere Art Foundation (Uganda). Von 2015-2021 konzipierte sie als Mitbegründerin des Duos Marie M. generationenübergreifende Konzert-Theaterproduktionen und das PopUpStage- Festival PUSS welches performative und musische Künste im öffentlichen Raum zusammenbrinen. www.franziskaschmitz.wordpress.com/

 

 

Marc Fischer

Schauspieler

Marc Fischer studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Nach langjährigen Theaterengagements in Aachen, Mainz und am Kölner Schauspielhaus, arbeitet er seit 2008 frei. Theaterengagements führten ihn u.a. an: WERK X Wien, Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Hamburg, dramaKöln, Schauspielhaus Wien, Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus Graz. Darüber hinaus ist er in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen, wie "Tatort", "Bad Banks", "Proxima" (Kino) u.a. zu sehen.  Agentur: http://www.agenturfactory.de/schauspieler/marc-fischer/

 

 

Miriam Meißner

Sängerin / Schauspielerin


Die Sängerin und Schauspielerin sammelte früh professionelle Erfahrung auf verschiedenen Bühnen und arbeitete zusammen mit dem SWR Fernsehen und Radio. 2014 erwarb sie ihren Abschluss als staatlich geprüfte Musicaldarstellerin. Im gleichen Jahr nahm sie ihr zweites Studium auf im Bereich klassisches Musiktheater an Fontys Hogeschool voor de Kunsten in den Niederlanden. Seit 2018 ist sie in der freien Theaterszene Kölns unterwegs. Virtual Brain ist ihre erste Zusammenarbeit mit WEHR51.

 

 

Thomas Krutmann

Schauspieler

geb. 1965 in Westfalen. Trampte quer durch Europa, arbeitete als Gerüstbauer, studierte Geisteswissenschaften und machte seine Schauspielausbildung in Köln. Freiberuflich tätig seit 1996. Mehrjährige Freie Theater-Engagements bei Ensembles und Häusern in Köln, Bonn, Basel-CH, Hannover sowie am Landestheater Neuwied. Film- und Fernsehschauspieler (Kino- und TV-Filme und -Serien; u.a. SoKo Köln, Tatort, Wilsberg, Der Fahnder) und Sprecher (Deutschlandradio, WDR Hörspiel). Bewegungsperformer und Moderator/Shouter/Erzähler. Entwicklung von Spielformen wie dem Erzählertheater „Act´n Roll“ und dem Erzähler/Tänzer-Format „spoken dance“, damit langjähriges Tourneetheater. 1996 Gründer und Mitbetreiber des Musik- und Theaterclubs >GEBÄUDE 9< und 2006 des Schauspielclubs >Raketenklub< (heute sein Theaterlabel), beide in Köln bis 2011. Belebt mit Partnerin und Tochter ein selbst ausgebautes Altbauhäuschen in Köln-Mülheim. https://filmmakers.de/thomas-krutmann

 

 

Kai Hufnagel

Schauspieler

lebt in Hamburg, arbeitet als freier Schauspieler am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, dem Ernst-Deutsch-Theater, am Freien Werkstatt Theater in Köln und vielen anderen. Darüber hinaus war und ist er in Fernsehproduktionen des NDR, des ZDF, SAT.1 und RTL zu sehen. Kai Hufnagel hat für den WDR und den NDR bei zahlreichen Hörspielen und Features mitgewirkt. Er spielt in TRANSFLEISCH und sprach im Hörspielteil des Stückes THE INFLUENCER den Erzähler ein. http://www.schauspielervideos.de/fullprofile/schauspieler-kai-hufnagel.html

 

 

Torsten-Peter Schnick

Schauspieler

Seit 1990 arbeitet er am Kölner Schauspiel und wirkte seither in zahlreichen Inszenierungen mit. Ebenfalls war er an der Studiobühne Köln, der Orangerie Köln und den Bad Hersfelder Festspiele zu sehen. 1992 übernahm er die Hauptrolle des Waldi in der ZDF-Kinderserie „Kalles Kleister Kompanie“.

Darüber hinaus wurde er auch für verschiedene andere TV-Serien gecastet. Außerdem führte er bei den Theaterstücken „15 gramm“ und „Mordslust“ Regie. Rollen am Schauspiel Köln in der Intendanz von Karin Beier: Beat Generation, Peer Gynt, Simplicissimus Teutsch, Die Verwandlung und andere Erzählungen, Kasimir und Karoline, Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen.

Regina Bensch

Assistentin der Künstlerischen Leitung

Regina (alias Gina) Bensch begann ihren beruflichen Werdegang 1997 erst einmal grundsolide im Einzelhandel im Modehaus Weingarten in Köln. Sie schloss ihre Ausbildung 2000 ab und verblieb danach erstmal im Betrieb. Da sie jedoch von klein auf ein Faible und Talent für das Zeichnen und Kunst im Allgemeinen hatte, absolvierte sie eine zweite Ausbildung im Bereich Gestaltung (Grafik- und Objektdesign). Diese schloss sie zusammen mit ihrem Fachabitur 2005 ab und hat seitdem sowohl im Einzelhandel/ Kundenservice, als auch im gestalterisch/ handwerklichen Bereich gearbeitet. Seit 2019 ist sie nebenberuflich als kreative/ gestalterische Allrounderin freiberuflich tätig und möchte dies in Zukunft weiter ausbauen. Immer für Neues offen, gehören die Bereiche Animation, Illustration und auch Gamedesign zu ihren Hauptinteressen. Von zwei grundverschiedenen Ausbildungen profitierend, ist sie auch gerne organisatorisch und planerisch tätig, was ihr nun u.a. bei ihren Aufgaben am Theater zu Gute kommt.

 

 

Jan Kutscher

Technischer Leiter

sammelte seine ersten veranstaltungstechnischen Erfahrungen bereits in jungen Jahren. Bei "Trollhammer", später "Dargalath", einem Orgateam für Fantasy-Live-Rollenspiele, ist er für Logistik, Spielleitung und Kulissenbau verantwortlich und wird durch widrige Umstände zusätzlich zum Zuständigen für Stromversorgung, Beschallung und Lichttechnik. Davon fasziniert, baut er im Folgenden seine Kenntnisse der Veranstaltungstechnik mit wachsender Begeisterung aus.
2005 zieht es ihn in die Kölner Clubscene, wo er seine Leidenschaft zum Beruf macht. Im GLORIA Theater beginnt er 2010 eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik, schließt diese erfolgreich ab und bleibt dem Haus lange Jahre treu. Neben der Ausbildung beginnt seine Selbständigkeit, als Haus-Lichttechniker in weiteren Kölner Kultstätten, wie dem Club Bahnhof Ehrenfeld, dem YUCA und dem Gebäude9 u.a. Er streckt seine Fühler nach neuen Wirkungskreisen aus, bis er 2019 den Schritt in die Unabhängigkeit/Selbständigkeit wagt. Als Tour-Techniker für bekannte Theater- und Comedy-Gastspiele wie Caveman, Bernhard Hoëcker, The Petit Fours Show u.a. bereist er Deutschland und als Lichtdesigner und Operator für internationale Konzertproduktionen wie Overkill, Gato Preto, ... die Welt. Er ist technischer Leiter des Kölner Choreografen/innen Netzwerks Barnes Crossing und tätig für verschiedene Tanz- und Performance-Theater Inszenierungen. Zur ersten Zusammenarbeit mit WEHR51 übernahm er für das Stück "IS DEUTSCHE RÄUBER IM DSCHIHAD" die technische Leitung der Wiederaufnahme und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.
Auch seinem Faible für Kulissen und Raumgestaltung geht er weiter nach, ob bei Gestaltung von Festival-Dancefloors/stages wie auf der "Fusion" und "Boomfestival" sowie für Lichtkonzepte, Festinstallationen und Clubausbauten wie Gebäude9, GLORIA Theater, Vanity, Triple A oder der Tanzfaktur.

Charlotte Luise Fechner

Autorin

studierte Theatre Studies & English Literature an der University of North London. Seit 2002 in Köln: schreibt und übersetzt (beides frei) und ist/war bei verschiedenen, freien Theater- und Kurzfilmproduktionen tätig sowie von 2004 bis 2008 Organisatorin des Kurzfilmfestivals 2880 Grand Prix du Film in Leverkusen.

2010 Werkstattstipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung in Edenkoben. 13. Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis der Stadt Duisburg für „Schneeschuhhasen im Glas“. 2012 erhielt sie für „Nie da gewesen dort“ den „Nah dran“-Stückauftrag des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V. Mehrere Arbeitsstipendien, u.a. 2020 Kunststiftung NRW. Einladungen zur Autorenlounge des Kaltstart-Theaterfestivals Hamburg. 2016 Förderpreis des baden-württembergischen Jugendtheaterpreis für Kleinkaliber (Freundinnen von Marie). 2019 wurde ihr Stück Heldenzentrale in den Stückepool „Kaas und Kappes“ Niederländisch-Deutscher Kinder- und Jugenddramatikerpreis 2019 aufgenommen.

Charlotte Luise Fechner wird von Hartmann und Stauffacher Köln vertreten.

Götz Leineweber

Autor & Dramaturg

geboren im Waldkrankenhaus, suchte nach der Schule in US-Amerika sein Glück, fand es kurzzeitig in Costa Rica, einem Land ohne Armee und mit zwei Küsten, verließ das Paradies und arbeitete hart; sehr hart an einem 3096 Quadratzentimeter großen Schreibtisch mit zwei weiteren Arbeitsplätzen, der eine besetzt von einem ecuadorianischen Freund, dessen Vater ihn in einem Anfall von Originalitätssucht nach dem Konfliktherd der globalisierten Welt und einem Afrikaforscher benannte, der schließlich durch einen Tippfehler der südamerikanischen Bürokratie lautete: Israel Livinstone; der andere besetzt von einem kolumbianischen Bekannten, ein Hühne, genannt MTV, der im betrunkenen Zustand fortwährend zärtlich “Michelle” von den Beatles im Falsett intonierte. Studierte auch in Köln und Berlin und: Schuhgröße 42. Beantragte 2005 die vietnamesische Staatsbürgerschaft, lebt in Wien.

 

 

Karin Kettling

Schauspielerin


Karin Kettling arbeitet seit über 30 Jahren als Schauspielerin – Ensemblemitglied im JT Göttingen, Staatstheater Hannover, zuletzt Theater Oberhausen - seit 2013 freischaffend, u.a. im Schauspiel Köln „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ inszeniert von Herbert Fritsch, in „Ombres D`espoir“ einer Koproduktion mit Recreatrales in Burkina Faso und in „Zu spät zu spät zu spät“im Theater im Bauturm. Sie durchlief eine klassische Gesangsausbildung (1. Sopran) bei Gilles Petit in Paris und eine Theaterausbildung im freiraum-Theater Bremen. Sie absolvierte Meisterkurse (Sprache und Gesang) und lernte Method-Acting bei John Costopoulos. Karin Neben der Theaterarbeit wirkte sie in Film, Radio und Comedy. Sie tritt mit eigenen Gesangsprogrammen auf und gibt ihre Erfahrung in Workshops und Erwachsenenbildung weiter. www.karin-kettling.webnode.com

 

 

 

Helena Aljona Kühn

Schauspielerin

In Kasachstan geboren, absolvierte sie ihr Schauspielstudium an der Arturo Schauspielschule. Ihr erstes selbstgeschriebenes Theaterstück „Wenn der Regen den Mohn weckt“  inszenierte sie 2010. 2012 folgte das Physical Theatre Projekt  „Von der Unendlichkeit der Endlichkeit“ und 2013 das spartenübergreifend Stück „Gesang der Gestirne“. Daraufhin folgte 2014 „Die Angst vor der Zeit // Saturn“, ein Bewegungstheaterstück über den Tod und die Zeit und 2016 das sechsstündige Theaterprojekt „MITterNACHTstRAUM“ im Rahmen des Sommerblutfestivals. Sie ist an verschiedenen Theatern als freie Schauspielerin tätig, u.a. am Schlosstheater Neuwied, im Deutzer Zentralwerk der schönen Künste, der Studiobühne Köln, bei den Bregenzer Festspielen unter der Regie von David Pountney. In der Kunsthalle Düsseldorf und beim Festival FAVORITEN 2014 war sie in der Performance „For Lovers“ von dem „Kollektiv BRXT“ zu sehen. Im September 2016 feiert sie mit „Our House“ eine Kopruduktion zwischen Hamm und Rwanda Deutschlandpremiere und im November Afrikapremiere. Am Schlachthof Theater Neuss spielt sie die Titelrolle in „der kleine Prinz“.

Oliver Schnelker

Schauspieler

Oliver Schnelker arbeitet als freier Schauspieler in Köln. Er ist seit sieben Jahren festes Mitglied der Neuen Volksbühne Köln - N.N. Theater, arbeitet aber auch auf anderen Bühnen (u.a. Springmaus, Prinz-Regent-Theater Bochum, Theater im Bauturm). Neben Film und Fernsehproduktionen (u.a. „Das Gelübde“, Regie Dominik Graf) arbeitet er vor allem als Sprecher in diversen Formaten für den WDR Rundfunk und für Fernseh-dokumentationen. Erste Zusammenarbeit mit in:takt e.V. und theater-51grad.com für „Ein Feind ist jemand dessen Lebensgeschichte man nicht gehört hat“, ein Theaterabend gespielt in der Bar48 in Köln. Im theater-51grad war er in der deutsch-bulgarischen Produktion „MERRY-GO-ROUND“ und in „Ein Feind ist jemand dessen Lebensgeschichte man nicht gehört hat“, einer Koproduktion mit dem in:takt e.V. zu sehen. In "THE INFLUENCER" gab er dem Moderator seine Stimme.

Azizè Flittner

Schauspielerin


nach ihrem Festengagement am Stadttheater Konstanz lebt und arbeitet sie als freie Schauspielerin und Sängerin in Köln. Sie war in Produktionen am Staats­theater Braunschweig, den Landesbühnen Esslingen, dem Grenzlandtheater Aachen, dem Pfalzbau Ludwigs­hafen, der Comedia und dem Theater im Bauturm in Köln zu sehen. Darüber hinaus arbeitet sie für freie Ensembles, wie dem a.tonal.theater, dem in.takt e.V. und dem theater-51grad und ist als Autorin, Sängerin und Übersetzerin tätig.

Tomasso Tessitori

Schauspieler

Tomasso Tessitori lebt und arbeitet als freier Schauspieler in Köln. Zusammenarbeit in Produktionen von Futur3, Theater Marabu-Bonn, ARTheater, Comedia Theater - Schauspielhaus Köln, theater-51grad.com, in:takt e.V., ANALOGTHEATER und c.t.201. Einige dieser Produktionen, in denen er mitwirkte, wurden mit Preisen ausgezeichnet. Seit mehr als dreizehn Jahren ist er regelmäßig in der WDR-Talkshow „Zimmer Frei“ als Bilderrätsel zu sehen. Im theater-51grad war er in „Ein Feind ist jemand dessen Lebensgeschichte man nicht gehört hat“, einer Koproduktion mit dem in:takt e.V. und in „20 Tonnen Stadt Vol#2“ zu sehen. Er wirkte in Produktionen von wehrtheater / Andrea Bleikamp mit u.a. in der Uraufführung von "Schneeschuhhasen im Glas".

 

 

neurohr & andrä

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

neurohr & andrä ist ein Büro für Public Relations mit Sitz in Köln. Kerstin Neurohr & Franziska Immel-Andrä und ihr Team stellen Unternehmen, Ensembles, Produkte und Dienstleistungen in der Öffentlichkeit dar. Sie erarbeiten Kommunikationskonzepte und PR-Strategien, um ihren Kunden ein klares Profil zu geben – und begleiten sie auf dem Weg dorthin mit der Umsetzung sämtlicher PR-Maßnahmen. Dazu zählen klassische Pressearbeit, Social Media Management sowie die Erstellung von Texten für Websites, Broschüren, Flyer, Newsletter und Kundenzeitschriften. neurohr & andrä arbeiten seit 2005 für Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Seit 2010 verantworten sie die Pressearbeit für die vier Ensembles der Freihandelszone und deren Festivals GLOBALIZE:COLOGNE (bis 2016) und URBÄNG! (seit 2017). Daraus hat sich ein Schwerpunkt ihrer Arbeit entwickelt: Mittlerweile betreuen sie mehrere Künstler*innen, Tanz- und Theaterensembles der freien Szene aus Köln und darüber hinaus. www.na-komm.de

 

 

 

Fabian Ringel

Schauspieler

studierte von 2013 bis 2017 an der Otto-Falckenberg Schule in München. Nach dem Abschluss kehrte er nach Köln zurück und arbeitet nun als freier Schauspieler. Noch vor seinem Studium war er in Produktionen des Schauspiel Köln und in der Produktion Kleist 20_11 in der Regie von Andrea Bleikamp zu sehen. In seiner Zeit in München spielte er an den Münchner Kammerspielen in mehreren Produktionen, so z.B. 2015 in Ulrike Maria Stuart. Im theater-51grad war er in vier Miniaturen der theatralen Musik-Skulptur BLUR zu sehen.

Katharina Sim

Tanz - Choreographie

Katharina Sim, geboren in Linz, Österreich, begann ihre Tanzausbildung und das Studium der Deutschen Literatur in Wien. 2009 zog sie nach Deutschland und studierte zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität Essen. 2013 schloß sie das Studium ab. Sie arbeitete u.a. mit Leandro Kees, Felix Bürkle, Urs Dietrich.

 

 

 

Anika Bendel

Tanz - Management

Anika Bendel studierte Tanz in Berlin und graduierte als zeitgenössische Bühnentänzerin und Internationale Kunstmanagerin an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und schloss mit dem Masterstudium ab. Sie tanzte u.a. in Choreographien von Stefanie Schwimmbeck, Marja Leena Hirvonen, Katja Erdmann-Rajski, Rafaele Giovanola, Georg Reischl, Anouk van Dijk und Richard Siegal. Seit 2010 setzt sie Choreographien, Workshops und Recherchen in Kulturräumen mit anderen tänzerischen Traditionen um. Sie unterrichtete in Indien (2016/2010), Iran (2015/2013/2012), Bangladesch (2013) und Sudan (2012). Sie kombinierte hierbei Improvisationstechniken des zeitgenössischen Tanzes mit tradiertem Wissen anderer Tanzkulturen. Als Regieassistentin betreute sie Helena Waldmanns Produktion Made in Bangladesh mit internationalen Touren.
Seit Januar 2016 ist sie als Kulturproduzentin tätig. Sie arbeitete mit Nachwuchskünstler*innen und etablierten Kompanien, darunter MOUVOIR/ Stephanie Thiersch und DIN A 13 tanzcompany . Als freischaffende Kulturproduzentin setzt sie sich besonders für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen freier Tanzschaffender (Künstler*innen wie Produzent*innen) ein. Sie ist Gründungsmitglied von dancersconnect e.V.

 

Kuai Shen

Raum / Installation

wurde 1978 in Guayaquil (Ecuador) geboren und lebt in Köln. Als audiovisueller Naturalist und Ameisenliebhaber beschäftigt er sich seit über 15 Jahren mit Wissenschaft und Kunst. Er erhielt sein Bachelor in Digital Arts von der Universität San Francisco in Quito, Ecuador. Danach studierte er Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien in Köln und schloss mit Diplom ab. Zuletzt studierte er an der Fachhochschule Köln – Cologne Game Lab und erhielt dort seinen Master in Arts mit der Spezialisierung Game Design und Entwicklung. Seine 5-jährige interdisziplinäre Forschung über die akustischen Vibrationen der Blattschneidea- meisen wurde in dem von der University of Colorado veröffentlichten Buch “Biologically-Inspired Computing for the Arts” in 2012 herausgegeben. Ferner hatte er internationale Veröffentlichungen beim Leonardo MIT Journal im Rahmen der Siggraph 2011 von Vancouver und beim Acoustic Space Journal im Rahmen des 5. Renew Media Art Histories Symposium, die in Riga 2013 stattfand. Aktuell arbeitet Kuai Shen mit bioakustischen Phänomenen in sozialen Umgebungen:  den technischen Manifestationen von Glitch und Virals in der biologische Kommunikation zwischen Gastgeber und Gast, bzw. Parasi- ten und Mutualisten. Sein neues Projekt [ant]ibiotica wird 2016 in London vorgestellt und dreht sich um Antibiotika, welches die Blattschneideameisen mit Hilfe von Mikroorganismen für die Pflege und Ernte ihrer Pilzengärten produzieren und sparsam nut- zen. Es ist eine Metapher für den Missbrauch von Antibiotika bei Menschen und für die zunehmende Resistenz von Bakterien in der Medizin. http://kuaishen.tv