Rosi Ulrich

Künstlerische Leitung

Rosi Ulrich arbeitet als Dramaturgin, Autorin und Regisseurin. Sie war u.a. am Deutschen Theater in München, im Kulturmanagement in Stuttgart, als Dramaturgin am Schauspiel Essen und dem theater der keller tätig. Seit 1996 arbeitet sie als Theaterleiterin (Trash Theater Köln 1996-2000 / theater-51grad Köln/Berlin 2001-2018 / seit 2019 WEHR51),  1997 Co-Leitung des 9. Sommertheaters Wadgassen / 2000 und 2002 Programmleitung des Festivals "Kultur vom Rande" Reutlingen. 2004 Gründungsmitglied der Freihandelszone - Ensemblenetzwerk Köln. Gründungsmitglied des Interessensverbands plattform kölner theater e.V. 2007 Umzug nach Berlin, Arbeitszentren sind Berlin und Köln.

Erarbeitung von Theaterfassungen wie "Trainspotting" (1996) und "M - ein Theaterkrimi" (1998), Konzeption von theatralen Spielformen, wie "...und am 7. Strom liegt Onassis - eine theatrale Reiseführung" (2003), "Erotic Zones - ein theatrales Fest der Sinne" (2005) oder "Dorthin wo Milch und Honig fliessen - ein moblier Audiowalk mit Fluchtgeschichten und realen Begegnungen"  (2015/16) und Stückfassungen wie "MERRY-GO-ROUND - eine deutsch-bulgarische Familien-Saga" (2014/15), "ERSCHÖPFTE DEMOKRATIE" (2016), "THE INFLUENCER - ein Cyber-Thriller" (2018) und für Formen des 'Neue Musik' Theaters wie "Transfleisch" (2013), "format BLACKBOX: ein Cyber-Märchen über Digitale Überwachung" (2016) und "BLUR - 6 Miniaturen zur Unschärfe" (2017/18), das auch als theatrale VR-Installation zu sehen ist. Als Dramaturgin für Tanztheater arbeitete sie mit Helena Waldmann, MOUVOIR/Stephanie Thiersch und Yui Kawaguchi u.a. "andropolaroid" (Kölner Tanzpreis 2010) und "MUGEN" (2019). Zusammenarbeit mit Karin Frommhagen und Charlott Dahmen für in:takt e.V., sowie für Scharpff&Team ("Ameisenreport" und "mapping susan sontag"). "mapping susan sontag" wurde 2014 im rbb Kulturradio als Hörspiel ausgestrahlt. Seit 2012 intensive Zusammenarbeit mit der Regisseurin Andrea Bleikamp und dem wehrtheater (u.a. für die UA von "Schneeschuhhasen im Glas", "Rockaby", "HEROES"). Aus dieser Zusammenarbeit geht schließlich Ende 2018 das gemeinsam geführte WEHR51 hervor.

Daneben Konzeption von theatralen Ausstellungsformen wie "morgengrauendämmerung" und "Baghdad 04.04. - eine Video-Text-Installation". Textfassung für zwei Kurzfilme mit Animationen von Hamid Suleiman für die Tischtennisweltmeisterschaft 2017. 1995 erschien ihr Reiseführer "Sahara". 2011 erhielt sie ein Stipendium der Film und Medien Stiftung NRW zur Erstellung des Hörspiels "Seegang ins Ungewisse" und 2014 ein Austauschstipendium des Künstlerhaus Lukas nach Klaipeda, Litauen. Produktionen, in denen Sie mitwirkte erhielten Preise, wie den Preis der Heidelberger Theatertage, dem Kölner Tanzpreis, sowie Nominierungen und Einladungen zu Festivals.

 

 

Andrea Bleikamp

Künstlerische Leitung

Andrea Bleikamp begann während des Studiums der Germanistik, Soziologie und Philosophie ihre Regieassistenz an den Bühnen der Stadt Köln bei Günter Krämer. Seit 1998 arbeitet sie kontinuierlich mit dem wehrtheater, welches sie seit 2009 leitet und im gleichen Jahr mit dem medea komplex (u.a. mit Anja Laïs) für Beachtung sorgte. Es entstanden u.a. die Uraufführung von "Schneeschuhhasen im Glas", "Raus aus Bernardas Haus" frei nach Federico Garcia Lorca...
Die Stücke werden selbst entwickelt und gemeinsam mit Künstlern verschiedener Disziplinen in einem kreativen Prozess erarbeitet. So entstehen rhythmische, musikalische, sprachlich genau gearbeitete Textcollagen mit Video- und Performanceelementen. "Rockaby" (nominiert zum Kölner Tanzpreis 2015) war die erste Tanz-Theater-Produktion von wehrtheater/andrea bleikamp und die zweite Inszenierung eines Beckett Monologs nach breath (mit Heinrich Baumgartner). Gemeinsammit drei Partnern gründete sie den "Raketenklub" (virtueller Schauspielklub ohne feste Spielstätte), ein Produzentenlabel, welches die PunkRockSzene mit dem experimentellen Theater verbindet. Daneben ist sie als Dozentin für Schauspiel/Regie in der Comedia tätig. 2011 Gründung des kleinen wehrtheaters „wehrli“ mit seiner ersten Eigenproduktion Die Olchis feiern Geburtstag und in 2013 die erste Produktion der BabyBühne für das Alter 0-14 Monate. www.wehrtheater.de

Sergej Maingardt

Musik / Sound

Sergej Maingardt arbeitet als Komponist, Musikproduzent und Tontechniker in unterschiedlichen Bereichen. Er schloss sein Studium der angewandten Wissenschaften mit dem Bachelor in Medientechnologie ab und mit dem Master in Medien- und Kulturanalyse an der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf. Er studiert elektronische Komposition bei Professor Michael Beil an der Universität für Musik und Tanz in Köln. Das Spannungsfeld zwischen seinen Arbeiten als Komponist und als Wissenschaftler ist ein wichtiger Aspekt in seinem musikalischen Werk. Seine Arbeit ist genauso von modernen Technologien beeinflusst wie ihr Einfluss auf die menschliche Wahrnehmung. In seinen Arbeiten untersucht er die Grenzen ästhetischer Prinzipien zeitgenössischer Musik wie auch die von akustischer Wahrnehmung. Zu seinen Arbeiten gehören Stücke für Audiotape, für akustische Instrumente und Live-Elektronik. Neben seinen eigenen Projekten arbeitet er mit Videokünstlern, Choreografen und Popkünstlern zusammen. Seine Arbeiten wurden gespielt: Donaueschinger Musiktage 2012, Bundeskunsthalle (Bonn, Germany), Acht Brücken Festival (Cologne, Germany), Next_generation_4.0 (Center for Art and Media, Karlsruhe, Germany), In Front (Aachen, Germany), Audio Art Festival (Krakau, Poland), Now & Next (tanzhaus NRW, Düsseldorf, Germany).

 

 

Sibin Vassilev

Musik / Sound

war Anfang der 90er Jahre in der Musikszene Sofias aktiv. Unter anderem spielte er bei den Rag Dolls. Während seines Studiums in Berlin entwarf er diverse Klanginstallationen beispielsweise für die Pavillons der Republik Benin und der Republik Côte d'Ivoire auf der EXPO 2000. Seit 2003 produziert er zunehmend Musik/Sound Design für Theater und Multimediaperformances u.a. für post theater (Heavenly Bento, 2004; Cell Out [SkinSITEs v. XI], 2008) oder Grips Theater (B-Jugend, 2007) in Berlin. Für den Eingangsbereich der Ausstellung Die Sprache Deutsch (Deutsches Historisches Museum Berlin, 2009) entwarf er die Klanginstallation Tonschleuse. Zusammenarbeit mit Venelin Shurelov und dem SubHuman Theatre u.a. 2011 für die Performance Man Ex Machina, die auf dem Internationalen Theaterfestival in Varna, Bulgarien, uraufgeführt wurde. Er arbeitete bereits für die Tanzproduktionen "andropolaroid" (Kölner Tanzpreis 2010) und "andropolaroid 1.1" (2016), "Bubble Boxing" 2011/12 und in der deutsch-bulgarischen Produktion "MERRY-GO-ROUND" mit dem theater-51grad und Rosi Ulrich zusammen. www.semantics-of-sound.com

Jens Standke

Videokunst - VR-Animation

Jens Standke studierte von 2008‐2013 an der Kunsthochschule für Medien Köln „mediale Künste“ und erhielt 2013 das Diplom mit Auszeichnung. Seine Arbeiten thematisieren meist ein mediales Paradox der Zeitwahrnehmung: In statischen und bewegten Bildern, als Skulpturen oder als Installationen wird das Verhältnis von Aufzeichnungsprozessen und deren Abbildungen befragt. Die Arbeiten setzen an, wenn zeitliches Nacheinander zum räumlichen Nebeneinander verbildlicht wird. Seine Abschlussarbeit Vinylaktiten/Vinylagmiten wurde mit dem Kölner Design Preis 2013 ausgezeichnet. Weitere Projekte wurden im Museum für Angewandte Kunst Köln, beim European Media Art Festival, im Skulpturen Museum Marl/Marler Medienkunstpreis, bei »critical make« im Haus der elektronischen Künste Basel, in der Kunsthalle Düsseldorf oder beim Open Source Festival (Düsseldorf) präsentiert. Galerie-Ausstellungen fanden in das esszimmer, Bonn, in der SEA Foundation, Tilburg (NL) oder in der Galerie ampersand, Köln statt. Andere Filmprojekte wurden u.a. im Filmprogramm der Ars Electronica (Linz, AT) gezeigt oder im Fernsehen (bayernAlpha) ausgestrahlt. Seit 2015 arbeitet er als Videokünstler zusammen mit den Kollegen des jetzigen WEHR51-Teams an den Produktionen DateMe; Format Blackbox; Fight or Flight; BLUR – 6 Miniaturen zur Unschärfe; HEROES; BLUR – theatrale VR-Installation; The Influencer.

 

 

Kerstin Unger

Video - Animation

Kerstin Unger schloss ihr Studium der Audiovisuellen Medien an der Kunsthochschule für Medien Köln 2008 mit dem Schwerpunkt experimentelle Animation ab. Der Puppentrickfilm „Moirai“, den sie zusammen mit Jasper Diekamp realisiert hat, lief erfolgreich auf zahlreichen internationalen Festivals und spielte 2 Preise ein. Neben Lehraufträgen an der KHM produzierte sie weitere Animationsfilme. Für das Berliner Posttheater „I in Wonderland“ realisierte sie eine 360Grad Animation und für „Heine in Müllem“ mit der Produktion distrikt9 entstanden animierte Backdrop-Projektionen.

Claus Stump

Bühne - Kostüm

studierte bis 1999 Bühnenbild und Kostümbild an der Akademie der Bildenden Künste / Toneelacademie in Maastricht. Seitdem arbeitete er freiberuflich für zahlreiche Schauspiel-, Musiktheater- und Tanzproduktionen als Ausstatter. Wichtige Stationen waren u.a. das Schauspielhaus Köln (Geist, Mordslust, Jeffrey), Theater Lübeck (Finnisch, Kopenhagen), Theater Ulm (Orfeo), Oper Wuppertal (Arabella, Peter Grimes, Griechische Passion), die Schlossoper Haldenstein (Figaros Hochzeit, Barbier von Sevilla), das Stadttheater Bremerhaven (Katze auf dem heißen Blechdach), die Deutsche Oper am Rhein (Voices Borrowed) und die Deutsche Oper Berlin (Kannst Du pfeiffen, Johanna?). Zudem stattete er zahlreiche Produktionen für Pretty Ugly Tanz Köln, das Ballett Pforzheim, die Burgfestspiele Bad Vilbel und das N.N. Theater Köln und das kölner Wehrtheater aus. 2004 gründete er das Theater Mixx. Seit 2010 arbeitet Claus Stump zudem als Dozent für die EcosignAkademie und die Toneelacademie Maastricht, wo er auch von 2011 bis 2014 Koordinator der Studiengänge Bühnenbild und Kostümbild war. Claus Stump ist neben seinem Beruf als Ausstatter leidenschaftlicher Tänzer (authentische Bewegung) und Puppenspieler. https://www.claus-stump.de

Bibiana Jiménez

Tanz - Choreographie

Bibiana Jiménez aus Bogotá (Kolumbien) studierte Bühnentanz, Tanzkomposition und Schauspiel in Bogotá. Sie tanzte als Solistin beim Choreographischen Theater von Johann Kresnik u.a. in Bogotá, Berlin, den Salzburger Festspielen, dem Schauspiel Hannover und am Theater Bonn. Darüber hinaus tanzte sie für Reinhild Hoffmann für die Kulturhauptstadt Graz und die Ruhr-Trienale sowie für Susanne Linke in Bonn. Aktuell ist sie Gasttänzerin für das WEHR51 (zu sehen in "Rockaby" und "HEROES"), Performance 687, Bodytalk, Angie Hiesl.

Seit 1996 ("Momentos" Museum für Allgemeine Kunst Barranquilla) erarbeitet sie eigene Choreografien, die sich mit dem Blick auf die Frau, die soziale Gleichheit und die Geschlechter Gerechtigkeit auseinander setzt. 2009 initiierte sie mit dem Ifz Bonn ein integratives Tanztheater Projekt und kreiert sozialpolitische Stücke wie "SALIDA", "Frauen Portäts" u.a. 2015 gründet sie das -XX-TanzTheater in Köln. Es verfolgt einen interdisziplinären und experimentellen Ansatz und zeigte bisher 2 Teile der "XX Trilogie". http://www.bibiana-jimenez.de/

 

 

Asta Nechajute

Schauspielerin

studierte an der Litauischen Akademie für Musik und Theater und an der Theaterakademie Köln. Sie arbeitete als freie Schauspielerin in verschiedenen Produktionen wie z.b. in Elfriede Jelinke „Ein Sportstück“ am schauspielfrankfurt. In Köln ist sie in verschiedenen Produktionen den nö theaters wie „V wie Verfassungsschutz“ und „A wie Aufklärung“ in der Regie von Janosch Roloff zu sehen. Unter der Regie von Andrea Bleikamp spielte sie in „Mein eigen Fleisch und Blut – Teil 2: Mütter und Töchter“.

Lucia Schulz

Schauspielerin

studierte Schauspiel in New York, Uruguay (Südamerika) und Köln, wo sie 2014 mit Diplom abschloss. Im selben Jahr wurde sie als beste Nachwuchsdarstellerin an Kölner Bühnen mit dem "Puck" ausgezeichnet. Seither spielt sie bundesweit und international in unterschiedlichsten Produktionen und Genres. Darunter Shakespeares "Hamlet", "Ein Sommernachtstraum" oder "Titus Andronicus", musikalische Stücke wie die "Dreigroschenoper" oder "Marilyn Monroes letztes Band", oder auch politische Stücke wie "Inside AfD" und "A wie Aufklärung".

Fabian Kuhn

Schauspieler

studierte an der IAF Internationale Akademie für Filmschauspiel in Köln, wo er 2018 seinen Abschluss machte. Erste Erfahrungen machte er auf der Bühne machte er 2007 - 2008 am Stadttheater Pforzheim, u.a. in Krabat.

Tomasso Tessitori

Schauspieler

Tomasso Tessitori lebt und arbeitet als freier Schauspieler in Köln. Zusammenarbeit in Produktionen von Futur3, Theater Marabu-Bonn, ARTheater, Comedia Theater - Schauspielhaus Köln, theater-51grad.com, in:takt e.V., ANALOGTHEATER und c.t.201. Einige dieser Produktionen, in denen er mitwirkte, wurden mit Preisen ausgezeichnet. Seit mehr als dreizehn Jahren ist er regelmäßig in der WDR-Talkshow „Zimmer Frei“ als Bilderrätsel zu sehen. Im theater-51grad war er in „Ein Feind ist jemand dessen Lebensgeschichte man nicht gehört hat“, einer Koproduktion mit dem in:takt e.V. und in „20 Tonnen Stadt Vol#2“ zu sehen. Er wirkte in Produktionen von wehrtheater / Andrea Bleikamp mit u.a. in der Uraufführung von "Schneeschuhhasen im Glas".

 

 

Tomasso Tessitori


Schauspieler

Marc Fischer studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Nach langjährigen Theaterengagements in Aachen, Mainz und am Kölner Schauspielhaus, arbeitet er seit 2008 frei. Theaterengagements führten ihn u.a. an: WERK X Wien, Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Hamburg, dramaKöln, Schauspielhaus Wien, Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus Graz. Darüber hinaus ist er in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen, wie "Tatort", "Bad Banks", "Proxima" (Kino) u.a. zu sehen.  Agentur: http://www.agenturfactory.de/schauspieler/marc-fischer/

 

 

Azizè Flittner

Schauspielerin


nach ihrem Festengagement am Stadttheater Konstanz lebt und arbeitet sie als freie Schauspielerin und Sängerin in Köln. Sie war in Produktionen am Staats­theater Braunschweig, den Landesbühnen Esslingen, dem Grenzlandtheater Aachen, dem Pfalzbau Ludwigs­hafen, der Comedia und dem Theater im Bauturm in Köln zu sehen. Darüber hinaus arbeitet sie für freie Ensembles, wie dem a.tonal.theater, dem in.takt e.V. und dem theater-51grad und ist als Autorin, Sängerin und Übersetzerin tätig.

Kai Hufnagel

Schauspieler

lebt in Hamburg, arbeitet als freier Schauspieler am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, dem Ernst-Deutsch-Theater, am Freien Werkstatt Theater in Köln und vielen anderen. Darüber hinaus war und ist er in Fernsehproduktionen des NDR, des ZDF, SAT.1 und RTL zu sehen. Kai Hufnagel hat für den WDR und den NDR bei zahlreichen Hörspielen und Features mitgewirkt. http://www.schauspielervideos.de/fullprofile/schauspieler-kai-hufnagel.html

 

 

Oliver Schnelker

Schauspieler

Oliver Schnelker arbeitet als freier Schauspieler in Köln. Er ist seit sieben Jahren festes Mitglied der Neuen Volksbühne Köln - N.N. Theater, arbeitet aber auch auf anderen Bühnen (u.a. Springmaus, Prinz-Regent-Theater Bochum, Theater im Bauturm). Neben Film und Fernsehproduktionen (u.a. „Das Gelübde“, Regie Dominik Graf) arbeitet er vor allem als Sprecher in diversen Formaten für den WDR Rundfunk und für Fernseh-dokumentationen. Erste Zusammenarbeit mit in:takt e.V. und theater-51grad.com für „Ein Feind ist jemand dessen Lebensgeschichte man nicht gehört hat“, ein Theaterabend gespielt in der Bar48 in Köln. Im theater-51grad war er in der deutsch-bulgarischen Produktion „MERRY-GO-ROUND“ und in „Ein Feind ist jemand dessen Lebensgeschichte man nicht gehört hat“, einer Koproduktion mit dem in:takt e.V. zu sehen. In "THE INFLUENCER" gab er dem Moderator seine Stimme.

Fabian Ringel

Schauspieler

studierte von 2013 bis 2017 an der Otto-Falckenberg Schule in München. Nach dem Abschluss kehrte er nach Köln zurück und arbeitet nun als freier Schauspieler. Noch vor seinem Studium war er in Produktionen des Schauspiel Köln und in der Produktion Kleist 20_11 in der Regie von Andrea Bleikamp zu sehen. In seiner Zeit in München spielte er an den Münchner Kammerspielen in mehreren Produktionen, so z.B. 2015 in Ulrike Maria Stuart. Im theater-51grad war er in vier Miniaturen der theatralen Musik-Skulptur BLUR zu sehen.

Helena Aljona Kühn

Schauspielerin

In Kasachstan geboren, absolvierte sie ihr Schauspielstudium an der Arturo Schauspielschule. Ihr erstes selbstgeschriebenes Theaterstück „Wenn der Regen den Mohn weckt“  inszenierte sie 2010. 2012 folgte das Physical Theatre Projekt  „Von der Unendlichkeit der Endlichkeit“ und 2013 das spartenübergreifend Stück „Gesang der Gestirne“. Daraufhin folgte 2014 „Die Angst vor der Zeit // Saturn“, ein Bewegungstheaterstück über den Tod und die Zeit und 2016 das sechsstündige Theaterprojekt „MITterNACHTstRAUM“ im Rahmen des Sommerblutfestivals. Sie ist an verschiedenen Theatern als freie Schauspielerin tätig, u.a. am Schlosstheater Neuwied, im Deutzer Zentralwerk der schönen Künste, der Studiobühne Köln, bei den Bregenzer Festspielen unter der Regie von David Pountney. In der Kunsthalle Düsseldorf und beim Festival FAVORITEN 2014 war sie in der Performance „For Lovers“ von dem „Kollektiv BRXT“ zu sehen. Im September 2016 feiert sie mit „Our House“ eine Kopruduktion zwischen Hamm und Rwanda Deutschlandpremiere und im November Afrikapremiere. Am Schlachthof Theater Neuss spielt sie die Titelrolle in „der kleine Prinz“.

Karin Kettling

Schauspielerin


Karin Kettling arbeitet seit über 30 Jahren als Schauspielerin – Ensemblemitglied im JT Göttingen, Staatstheater Hannover, zuletzt Theater Oberhausen - seit 2013 freischaffend, u.a. im Schauspiel Köln „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ inszeniert von Herbert Fritsch, in „Ombres D`espoir“ einer Koproduktion mit Recreatrales in Burkina Faso und in „Zu spät zu spät zu spät“im Theater im Bauturm. Sie durchlief eine klassische Gesangsausbildung (1. Sopran) bei Gilles Petit in Paris und eine Theaterausbildung im freiraum-Theater Bremen. Sie absolvierte Meisterkurse (Sprache und Gesang) und lernte Method-Acting bei John Costopoulos. Karin Neben der Theaterarbeit wirkte sie in Film, Radio und Comedy. Sie tritt mit eigenen Gesangsprogrammen auf und gibt ihre Erfahrung in Workshops und Erwachsenenbildung weiter. www.karin-kettling.webnode.com

 

 

 

Torsten-Peter Schnick

Schauspieler

Seit 1990 arbeitet er am Kölner Schauspiel und wirkte seither in zahlreichen Inszenierungen mit. Ebenfalls war er an der Studiobühne Köln, der Orangerie Köln und den Bad Hersfelder Festspiele zu sehen. 1992 übernahm er die Hauptrolle des Waldi in der ZDF-Kinderserie „Kalles Kleister Kompanie“.

Darüber hinaus wurde er auch für verschiedene andere TV-Serien gecastet. Außerdem führte er bei den Theaterstücken „15 gramm“ und „Mordslust“ Regie. Rollen am Schauspiel Köln in der Intendanz von Karin Beier: Beat Generation, Peer Gynt, Simplicissimus Teutsch, Die Verwandlung und andere Erzählungen, Kasimir und Karoline, Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen.

Regina Bensch

Produktionsleitung/Assistenz

Regina (alias Gina) Bensch begann ihren beruflichen Werdegang 1997 erst einmal grundsolide im Einzelhandel im Modehaus Weingarten in Köln. Sie schloss ihre Ausbildung 2000 ab und verblieb danach erstmal im Betrieb. Da sie jedoch von klein auf ein Faible und Talent für das Zeichnen und Kunst im Allgemeinen hatte, absolvierte sie eine zweite Ausbildung im Bereich Gestaltung (Grafik- und Objektdesign). Diese schloss sie zusammen mit ihrem Fachabitur 2005 ab und hat seitdem sowohl im Einzelhandel/ Kundenservice, als auch im gestalterisch/ handwerklichen Bereich gearbeitet. Seit 2019 ist sie nebenberuflich als kreative/ gestalterische Allrounderin freiberuflich tätig und möchte dies in Zukunft weiter ausbauen. Immer für Neues offen, gehören die Bereiche Animation, Illustration und auch Gamedesign zu ihren Hauptinteressen. Von zwei grundverschiedenen Ausbildungen profitierend, ist sie auch gerne organisatorisch und planerisch tätig, was ihr nun u.a. bei ihren Aufgaben am Theater zu Gute kommt.

 

 

Mechtild Tellmann

Pressearbeit

Mechtild Tellmann (Dipl. Kulturmanagerin) gründete 2008 ihre eigene Agentur für Kulturmanagement mit den Schwerpunkten Künstlermanagement, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Produktionskonzeption/-leitung für zeitgenössischen Tanz und experimentelles Theater, sowie Kongresse und spartenbezogene Veranstaltungen (u.a. „Flausen Kongress 2017 & 2019“ im Auftrag des FWT, „Rethinking Funding Practices in Dance. What do artists really need?“ auf der internationalen tanzmesse nrw 2016 und 2018 im Auftrag der Kunststiftung NRW, uvm.). In 2010 Gründung von tanz.tausch – tanz und performance festival/netzwerk. Seit 2010 auch künstlerische und organisatorische Leitung des Kölner Festivals gemeinsam mit Alexandra Schmidt. Sie ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied des Fördervereins tanzKoeln e.v. und seit 2012 aktives Mitglied von „InfoPlus KulturproduzentInnen“, eines Arbeitsnetzwerkes des Dachverbandes Tanz. 2013 und 2014 war sie Gastdozentin am CIAM Köln (Center for international arts Management) und 2017 an der SpoHo, Köln (MA tanzkultur V.I.E.W.).  2017 kuratierte und organisiert sie das Rahmen bzw. Vermittlungsprogram des Freien Werkstatt Theaters Köln. Seit 2013 kooperiert sie eng mit Dans Brabant und dem Theater de NWE Vorst, Tilburg und organisiert Austauschprojekte mit Künstlern aus Brabant und NRW. Gemeinsam mit anderen KulturProduzentInnen und kleineren bis mittleren Produktionshäusern wie z.B. dem LOFFT- das Theater Leipzig, konzentriert sie sich seit 2014 verstärkt auf den Aufbau europäischer Netzwerke, die Austausch- und Präsentationsformate für „mid-career“ Artists schaffen. Im Bereich Kompagnie-Management und -Beratung arbeitet sie u.a. mit den Compagnien CocoonDance (Bonn), Overhead Project (Köln/Tübingen), wehrtheater/andrea bleikamp (Köln). Im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit den Compagnien WEHR51, MIRA, DIN A 13 tanzcompany, F.A.C.E. Kristof Szabo, Sebastian Blasius und weiteren. Foto: Teresa Rothwangl www.mechtild-tellmann.de

Jens Kuklik



Technik

...

Kuai Shen

Raum / Installation

wurde 1978 in Guayaquil (Ecuador) geboren und lebt in Köln. Als audiovisueller Naturalist und Ameisenliebhaber beschäftigt er sich seit über 15 Jahren mit Wissenschaft und Kunst. Er erhielt sein Bachelor in Digital Arts von der Universität San Francisco in Quito, Ecuador. Danach studierte er Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien in Köln und schloss mit Diplom ab. Zuletzt studierte er an der Fachhochschule Köln – Cologne Game Lab und erhielt dort seinen Master in Arts mit der Spezialisierung Game Design und Entwicklung. Seine 5-jährige interdisziplinäre Forschung über die akustischen Vibrationen der Blattschneidea- meisen wurde in dem von der University of Colorado veröffentlichten Buch “Biologically-Inspired Computing for the Arts” in 2012 herausgegeben. Ferner hatte er internationale Veröffentlichungen beim Leonardo MIT Journal im Rahmen der Siggraph 2011 von Vancouver und beim Acoustic Space Journal im Rahmen des 5. Renew Media Art Histories Symposium, die in Riga 2013 stattfand. Aktuell arbeitet Kuai Shen mit bioakustischen Phänomenen in sozialen Umgebungen:  den technischen Manifestationen von Glitch und Virals in der biologische Kommunikation zwischen Gastgeber und Gast, bzw. Parasi- ten und Mutualisten. Sein neues Projekt [ant]ibiotica wird 2016 in London vorgestellt und dreht sich um Antibiotika, welches die Blattschneideameisen mit Hilfe von Mikroorganismen für die Pflege und Ernte ihrer Pilzengärten produzieren und sparsam nut- zen. Es ist eine Metapher für den Missbrauch von Antibiotika bei Menschen und für die zunehmende Resistenz von Bakterien in der Medizin. http://kuaishen.tv