3 Schwestern #voller Liebe im Kampfmodus

Möbus+Schmitz & WEHR51 präsentieren

UA 2. Juli 2021, 17 h und 19.30, Café der Diakoniekirche Luther, Mannheim
weitere Termine demnächst auch in Köln

Ein Küchentisch, zwei Stühle, zwei Schwestern: In „3 Schwestern #voller Liebe im Kampfmodus“ geht es um Schwesternschaft, um die Besonderheit und Intensität dieser speziellen Beziehung.

Der anregende Theaterabend zeigt eine moderne Perspektive auf sich stetig wandelnde Schwesterbeziehungen und schärft den Blick des Publikums auf die eigenen familiären Strukturen: Welche Konsequenzen hat es für den eigenen Lebensweg, Schwester zu sein? Welches Rollenverständnis ergibt sich daraus, welche gesellschaftlichen Projektionen gibt es? Ob genetische Nähe oder emotionale Verbundenheit: Schwesternbeziehungen sind anrührend, erstaunlich, machen manchmal ratlos und stets neugierig. Schwestern teilen die gleichen Erlebnisse, doch dahinter verbergen sich immer auch zwei Wahrheiten.

Ein Küchenradio, eine Obstschale, ein Playmobilhaus und zwei Handbeamer führen durch die szenische Umsetzung. Livekamera und Headsets transportieren die intimen Inhalte in die privaten Räume der Zuschauer*innen, wo Bilder von Kindheitsorten entstehen.
Interviews aus dem engen familiären Umkreis, dokumentarisches Material, literarische Erinnerungen, fiktive Erzählungen und Videoprojektionen werden durch spielerische Szenen ergänzt und bringen Situationen zurück, in denen gelacht, gestritten und gemeinsam gelebt wurde.

Die Theatermacherinnen Anna Möbus und Franziska Schmitz sind keine Schwestern, haben aber eine Gemeinsamkeit in ihren familiären Biografien: In beiden Familien ist ein Geschwister durch einen Unfall verstorben. In ihrem ersten gemeinsamen Stück untersuchen Anna Möbus und Franziska Schmitz, wie der Verlust sich auswirkt. Basis dafür sind sehr persönliche Interviews mit Familienmitgliedern verschiedener Generationen. Was löst ein solch traumatisches Erlebnis wie der Verlust der Schwester aus? Verrücken sich die innerfamiliären Positionen?

Schauspiel/ Konzept/ Organisiation: Anna Möbus + Franziska Schmitz | Regie/ Konzept: Andrea Bleikamp | Choreographie: Sophie Killer | Dramaturgie: Rosi Ulrich | Video: Videokiosk (Sebastian Steimel und Sophie Schumacher-Hernández)

Opfer der Pandemie: UA 28. Mai 2021, 20 h, Mannheim, Premiere: 2. Juli 2021, 17,00 / 19.30 h, Café der Diakoniekirche Luther, Mannheim

Produziert von Möbus+Schmitz, in Kooperation mit WEHR51
Förderer Kulturamt Mannheim, LBBW Stiftung, Fonds darstellende Künste (Neustart Kultur #takeaction), NRW-Stipendium